Für Sie gelesen: Anne M. Schüller – Das Touchpoint-Unternehmen

Mitarbeiterführung in unserer neuen BusinessweltCollage_MgmBuchdJ_139

Von einer erfahrenen Business-Frau geschrieben:  Anne M. Schüller gibt zunächst einen Einblick in die Herausforderungen der neuen Businesswelt, wie diese die Sicht auf Kunden und interne Strukturen verändert. Wer diese Veränderungen verpasst, wird bald keine Rolle mehr spielen.

Im Mittelpunkt steht daher der, bzw. vielmehr die zahlreichen Touchpoints, die der Kunde wie der Mitarbeiter mit dem Unternehmen hat. Viele sind weder dem Mitarbeiter in der internen Organisation, aber bedauerlicherweise noch weniger dem Unternehmer wie den Führungskräften selbst bewusst.

Daher stellt Anne M. Schüller in Teil 1 wesentliche unternehmerische Fragestellungen, die das Unternehmen lösen muss, um in der neuen Businesswelt bestehen und reüssieren zu können:

1. Fluide, offene, kommunikative Strukturen schaffen, das bedeutet sowohl die Schwarmintelligenz aufgrund der Rolle der Digitalisierung zu integrieren, kollaborative Strukturen über Abteilungsgrenzen, ja über Unternehmens-Grenzen hinweg aufzubauen und damit vor allem bestehende Hierarchien abzubauen und Regelwerke massiv zu reduzieren. Der Weg führt weg vom Silodenken der Abteilungen, hin zu einem durchgängigen Projektnetzwerk. Voraussetzung hierfür: Unternehmen müssen sich zwingend digital transformieren und den Kundenfokus bis in die Chefetage etablieren.

2. Neue Leader werden dringend gebraucht: Kein Status- oder Machtdenken mehr, die gerade dieses Silodenken begründeten, sondern kundenfokussierte Leader sind die „Macher der Moderne“. Im Teil 2 beschreibt Anne M. Schüller daher sehr beeindruckend, welche Eigenschaften diese „neuen Leader“ haben werden müssen, da sich die Rolle und Funktion der Führungskräfte von einer Kontroll- und Entscheidungsfunktion in eine Rolle als pragmatischen Möglichmacher ändert. Diese verstehen die richtige Dosis von Vertrauen in die intrinsische Motivation und das Engagement des einzelnen Mitarbeiters genauso wie das notwendige Zusammenspiel unterschiedlichen Mitarbeiter-Typologien in der neuen Arbeitswelt. Sie sind offen für die individuellen Erwartungen, die die Mitarbeiter an die Führung, an das Unternehmen stellen.

Aber Anne M. Schüller bleibt nicht bei einer Beschreibung stehen. Sie ist selbst Pragmatikerin und bietet daher in Teil 3 die Lösung in Form eines Führungstools für die neue Arbeitswelt: Das Collaborator Touchpoint Management.

Über die Ist-Analyse der internen Touchpoints, wie der Selbst- und Fremdanalyse der Führungskraft wird in Schritt 2 eine Soll-Strategie entwickelt, die sowohl die Führungskräfte wie die Unternehmenskultur für die definierten Ziele motiviert und die operative Umsetzung vorantreibt. Wesentlich hierfür ist eine neue offene Feedback-Kultur, das Zulassen einer Fehler-Kultur und das Etablieren von Touchpoint-Managern in der Organisation. Der Touchpoint-Manager ist der Advokat der Mitarbeiter und damit neutrales Bindeglied zwischen Oben und Unten. Er ist das Bindeglied zwischen Organisation, Mitarbeitern und der Führung und für die Unternehmenskultur wie das körperliche, geistige und seelische Wohlergehen der Mitarbeiter zuständig. Er verbindet daher strategische wie operative Komponenten und gewährleistet in Zukunft die hohe Performance des Unternehmens. Ein Touchpoint-Manager geht daher über die Rolle eines „Feelgood-Managers“ einiger Unternehmen hinaus, da ein interner Touchpoint-Manager direkt auch Missstände im Unternehmen aufdeckt und pragmatische Lösungen umsetzt. Eine absolute Rückendeckung durch das obere Management ist daher Grundvoraussetzung für den Erfolg.

Im 4. Teil geht Anne M. Schüller dann konzentriert auf die Umsetzung, das Monitoring wie die Optimierung eines Touchtpoint-Managements ein, zeigt Tools und Vorgehensweisen auf, die pragmatisch zur Lösung führen, einen gangbaren Weg von einer hierarchischen Pyramidenorganisation zu einem Touchtpoint-Management.

Lesen Sie selbst – und Sie werden verstehen, warum dieses Buch das Management-Buch des Jahres 2014 geworden ist .

Anne Schüller – neue Leistungskultur

Anne Schüller hat in ihrem Blog http://blog.anneschueller.de  mein Buch „Das Ich-will-mehr-Prinzip“ rezensiert. Eine Kollegin mit langjähriger Praxiserfahrung im Marketing und Finalistin beim diesjährigen Innovation Award der GSA mit ihrem wegweisenden Touchpoint Management. Vielen Dank Anne, Dein Feedback schätze ich sehr!

Die Kunst des Aufstiegs – was Frauen in Führungspositionen kennzeichnet.

EWMD (European Women´s Management Development) Network Meeting bei Infineon Technologies AG, Neubiberg am 19. April 2010

Vortrag von Frau Dr. Monika Henn, Henn Consulting Bonn

Frau Dr. Henn erläuterte sehr eindrücklich, worin sich weibliche Führungskräfte von Mitarbeiterinnen unterscheiden und sich auch eindeutig abheben vom männlichen Führungskollegen. Als Basis diente ihre Studie und Interviews von 125 Frauen mit Führungsposition, wie Mitarbeiterinnen mit gleicher Qualifikation.

Wesentliche Unterschiede zeigten sich bei den Faktoren Führungsmotivation und Flexibilität, gefolgt von Team-Orientierung und Selbstbewußtsein. Durchsetzungsstärke war dagegen kein Kriterium. Wenn Frauen ausreichende Führungsmotivation haben, fehlt es ihnen nicht an Durchsetzungsfähigkeit.

Vorsicht ist immer noch geboten: “ Das fleissige Lieschen und der kluge Hans“. Frauen warten immer noch darauf, aufgrund ihrer Leistung „entdeckt“ zu werden und vernachlässigen Selbstdarstellung und Visibility. Networking ist daher wesentlich, aber sollte strategisch erfolgen und nicht nach dem Sympathie-Prinzip. Frauen netzwerken leider nur auf gleicher Ebene oder „nach unten als Hilfestellung“, während Männer sinnvoll nach oben ausgerichtet sind und sich strategisch in ein Männer-Team gut integrieren und anpassen können. Frauen dagegen gleichen einem „Krabben-Korb“. Keine kommt nach oben, weil sich alle immer wieder „herunterziehen“. Keine darf sich „hervortun“ – sonst wird sie abgemahnt. Mit dieser „Geltungshierarchie“ unterscheiden sie sich nicht nur von der Dominanzhierarchie der Männer, nein sie behindern sich auch gegenseitig. Während Männer ihre Rangstellung klären und damit über längere Zeit Konflikte vermeiden und als TEAM nach außen erfolgreich auftreten, müssen in weiblichen Teams die „Ränge“ immer wieder von neuen geklärt werden. Somit geht viel Energie verloren.

Kritische Faktoren waren und bleiben klar die Herausforderung durch Präsenzkultur und fehlende Work-Life-Balance. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Bisherige Einrichtungen – z.B. Kindertagesstätten im Unternehmen oder flexiblere Arbeitzeiten – ermöglichen Frauen zwar die Arbeit an sich, nicht aber die Übernahme einer Führungsposition. Von Teilzeit wurde klar abgeraten. Wenn also in Zukunft nicht mit mehr Augenmerk an einer realistischen Work-Life-Balance im Unternehmen gearbeitet wird, kann sich die Zunahme von Frauen in Führungspositionen kaum realisieren.

Empfehlungen von Frau Dr. Henn an Frauen mit Führungsambitionen:

  • eigenen weiblichen Führungsstil entwickeln
  • Präsent sein (statt Teilzeit)
  • Schwerpunkt auf berufliche Visibility leben
  • strategisch netzwerken
  • Eigenmarketing
  • Eigeninitiative – Führungsposition einfordern

Es war ein gelungener Abend mit vielen interessanten Frauen – und auch einigen Männern, die sich auch in der anschliessenden Diskussion rege beteiligten und Position bezogen – übrigens für Frauen in Führung. Das anschliessende Networking habe ich sehr genossen.

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GSA Events

Wissen + Karriere Ausgabe 02/2010

28.1.2010 von Roswitha van der Markt. Welch eine Überraschung – in der aktuellen Ausgabe von “Wissen + Karriere” ist ein Artikel von mir zur Lesen zum Thema Persönlichkeit. Wen es interessiert, bitte weiterlesen unter http://www.wissen-karriere.de.. 

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Marke & Ethik

17.9.2009 von Roswitha van der Markt.GSA Diskussionsrunde mit Sabine Asgodom, Gaby Graupner, Jon Berndt über Werte und Ethik im aktuellen Speaker und Trainer Business. Diskutiert wurden gerade die Konsequenzen der Wirtschaftskrise und wie fehlende Werte dazu geführt haben. Gerade Speaker, Trainer, Coaches und Berater haben eine wesentliche Verantwortung in ihrer Arbeit mit Persönlichkeiten und Unternehmen. Meine kritischen Kommentare hierzu: Der CEO als erster Diener des Unternehmens -zurück zu traditionellen Werte Anstand, Gewissen, Verantwortung für die Mitmenschen übernehmen, Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit, Hilfe leisten wie Respekt vor der Persönlichkeit des anderen. Erst wenn wir Führungskräfte auf den wesentlichen Prositionen in Wirtschaft und Politik finden, die sich ihrer nachhaltigen Verantwortung bewusst sind – sind wir einen Schritt weiter. 

 marke & ethik              marke & ethik-in discussion.jpg Lesen Sie dazu meinen Artikel in der Coachingheute 

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GSA Convention 2009 in Mannheim

17.9.2009 von Roswitha van der Markt. 

Monica Deters, Siegfried Brockert & Roswitha van der Markt      Sabine Asgodom & Roswitha van der Markt    3 Tage – GSA Convention mit den PEG-Workshops (Professional Expert Groups) und internationalen Vorträgen von Kollegen aus den USA und Niederlande. Sabine Asgodom – wie immer mit ungeheurer Präsenz und Power übergab ihre Präsidentschaft an Prof. Dr. Lothar Seiwert. Herrlicher Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen, ein herrliches Gala-Dinner und eine Bootsfahrt rundeten das Programm ab mit Tanzen bis in den frühen Morgen. 

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Accenture Golf Turnier 03.07.09

17.9.2009 von Roswitha van der Markt.Ein herrlicher Sommertag und ein wunderbarer Golfplatz – es war heiß, heiß, aber ich habe gewonnen. Nearest to the Pin! – eine echte Freude frühere Kollegen wieder zu treffen und neue kennenzulernen. Ein guter Flight und Genuß, zusammen auch mit meinem Mann Johannes.

Mein Flight   Sieg!   Preise ___________________________________________________________________

Mein Blogger Start:

… es kann also nun losgehen. Ich freue mich nun auf einen regen Austausch zu den Themen

  • Leadership Coaching
  • Life Coaching
  • Gesundheits-Coaching

Beste Grüße

Roswitha

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